AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

avviarsi GmbH, Marktstr. 21, 65428 Rüsselsheim am Main

 

§1 Anwendungsbereich

1.1. Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der avviarsi GmbH (nachfolgend auch „avviarsi“ oder „Auftragnehmer“ genannt) und dem Kunden (nachfolgend auch „Auftraggeber“ genannt) ausschließlich. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, die avviarsi GmbH stimmt deren Geltung ausdrücklich zu.

1.2. Individuelle Vereinbarungen zwischen der avviarsi GmbH und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.

1.3. Mit Beauftragung der avviarsi GmbH bestätigt der Auftraggeber diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben.

 

§2 Vertragsgegenstand

2.1. avviarsi führt Workshops durch und erstellt für den Kunden Finanz- und Businesspläne (nachfolgend „Businesspläne“). Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Angebots an den Kunden. Im Gegenzug verpflichtet sich der Kunde zur Zahlung der vereinbarten Vergütung.

2.2. Ein Workshop wird nach Wahl von avviarsi als Präsenzveranstaltung oder mit Fernkommunikationsmitteln durchgeführt wird.

2.3. Businesspläne werden entsprechend der von avviarsi vorgegebenen Struktur erstellt. Der Kunden hat keinen Anspruch auf eine abweichende Struktur. Einfache Anpassungswüsche des Layouts sowie das Einbeziehen von Bildmaterial oder des Logos des Kunden können in Absprache berücksichtigt werden. Ein Anspruch des Kunden darauf besteht jedoch nicht.

2.4. avviarsi erstellt keine Gutachten über die Werthaltigkeit oder die Erfolgsaussichten des Geschäftsmodells des Kunden, sondern erstellt auf Basis der vom Kunden bereitgestellten Informationen einen Businessplan und ergänzt diese Informationen mit selbst recherchierten (Markt-) Daten entsprechend der Vorgaben des Kunden.

 

§3 Vertragsschluss

3.1. avviarsi gibt ein rechtsverbindliches Angebot ab, welches der Kunde innerhalb einer Frist von 14 Tagen annehmen kann.

3.2. Mündliche Vereinbarungen nach Vertragsschluss werden wirksam, wenn eine Vertragspartei der anderen Vertragspartei ein schriftliches Bestätigungsschreiben übersendet und die andere Vertragspartei nicht unverzüglich widerspricht.

 

§4 Auftragsdurchführung

4.1. avviarsi erfüllt einen Vertrag über Workshops mit der Durchführung und Übersendung eines Protokolls als PDF-Datei. Verträge über Businesspläne werden durch die Übersendung der finalen Version in Form einer Word- oder PDF-Datei erfüllt.

4.2. Die Durchführungen einer (kompletten) Businessplan-Beauftragung erfolgt in folgender Reihenfolge mit jeweiliger Aufwandsgewichtung:

→ Erstellung des Textteils (Geschäftsidee / Ausgangssituation; Unternehmensanalyse, Marktanalyse; SWOT-Analyse; Marketing & Vertrieb) – entspricht 80 Prozent des Gesamtaufwandes

→ Erstellung des Finanzteils (Kapitalbedarfsplanung; G&V / Rentabilitätsplanung; Liquiditätsplanung) – entspricht 15 Prozent des Gesamtaufwandes

→ Finalisierung (Verarbeitung von Feedback, Erstellung der Executive Summary) – entspricht 5 Prozent des Gesamtaufwandes

4.3. Vergütungshöhe sowie Zahlungstermine und -ziele werden individuell festgelegt.

4.4. Bei der Erstellung einzelner Unterteile des Businessplans werden der Ablauf, die Gewichtung und Vergütung individuell zwischen den Vertragsparteien abgestimmt.

4.5. Wird dem Kunden eine monatliche Ratenzahlungsmöglichkeit gewährt, gilt diese nur so lange, wie der Kunde nicht mehr als eine Woche mit einer Rate im Rückstand ist. In diesem Fall wird der gesamte offene Restbetrag auf einmal fällig.

4.6. Bei der Erstellung von Businessplänen fertigt avviarsi auf der Grundlage eines Briefings oder der von dem Kunden bereitgestellten Informationen einen Entwurf an. Der Kunde kann im Rahmen von maximal drei Feedbackschleifen Änderungen verlangen, außer die Änderungen weichen von dem Briefing oder den vom Kunden bereitgestellten Informationen ab. Änderungswünsche müssen durch Anmerkungen in der übersandten Datei erfolgen.

4.7. Änderungswünsche sind jeweils innerhalb von fünf Werktagen nach Erhalt eines Entwurfs bzw. einer überarbeiteten Version zu äußern, andernfalls verfällt das Recht des Kunden auf Änderung der zuletzt übersandten Version. Sollte nach Erhalt der finalen Version die Verarbeitung von weiteren Änderungen gewünscht sein, wird dies als neue Beauftragung gewertet und berechnet. Ein Anspruch auf eine weitere Änderung der finalen Version besteht nicht.

4.8. Der Kunde ist verpflichtet, die zur Auftragsdurchführung erforderlichen Mitwirkungshandlungen vorzunehmen, insbesondere Informationen unverzüglich nach Anforderung durch avviarsi zur Verfügung zu stellen. Unterlässt der Kunde eine Mitwirkungshandlung, so kann avviarsi dem Kunden zur Nachholung der Handlung eine angemessene Frist mit der Erklärung bestimmen, dass avviarsi den Vertrag kündige, wenn die Handlung nicht bis zum Ablauf der Frist vorgenommen werde. Der Vertrag gilt als aufgehoben, wenn nicht die Nachholung bis zum Ablauf der Frist erfolgt. In diesem Fall kann avviarsi einen der geleisteten Arbeit entsprechenden Teil der Vergütung und Ersatz der in der Vergütung nicht inbegriffenen Auslagen verlangen.

4.9. Beide Vertragsparteien können den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur Fertigstellung des Businessplans nicht zugemutet werden kann.

4.10. Durch avviarsi gewährte Rabatte verfallen bei vorzeitiger Beendigung der Beauftragung und/oder nicht-einhalten der Zahlungsvereinbarung.

 

§5 Lieferzeit

5.1. Nimmt der Kunde einen vereinbarten Termin für einen Workshop nicht wahr, so befreit ihn dies nicht von der Zahlung der Vergütung. Ein Recht des Kunden zur kostenfreien Stornierung eines Termins besteht nicht. Eine Verschiebung erfolgt auf Kulanzbasis von avviarsi.

5.2. Als Lieferzeit für den ersten Entwurf eines Businessplans wird ein individueller Termin vereinbart. Die Verarbeitung von Änderungswünschen erfolgt spätestens innerhalb von 10 Werktagen nach Erhalt der Änderungswünsche.

5.3. Die Lieferzeit verschiebt sich, wenn der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht rechtzeitig nachkommt. Des Weiteren verschiebt sich die Lieferzeit, wenn avviarsi die Leistung unverschuldet nicht erbringen kann. Dauert die unverschuldete Verzögerung länger als zwei Wochen an, ist der Kunde zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.

5.4. Wenn bei einer “Express-Erstellung” Rückfragen von avviarsi nicht innerhalb von 24 Stunden von dem Kunden beantwortet werden, verzögert sich der vereinbarte Liefertermin jeweils um einen Werktag pro angebrochene 24 Stunden Verzögerung.

5.5. Ein eventuell durch den Kunden gezahlter Mehraufwand für die Inanspruchnahme einer „Express-Erstellung“ ist nicht erstattbar.

 

§6 Mängelrechte des Kunden

6.1. Der Kunde ist verpflichtet, die vertragsgemäß erstellte finale Version abzunehmen. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden. Als abgenommen gilt ein die finale Version auch, der Kunden nach Fertigstellung die Abnahme nicht innerhalb von 5 Werktagen unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert hat.

6.2. Nimmt der Kunde einen mangelhafte Businessplan ab, obwohl er den Mangel kennt, so stehen ihm Mängelrechte nur zu, wenn er sich seine Rechte wegen des Mangels bei der Abnahme vorbehält.

6.3. Sind die erstellten Businesspläne mangelhaft, hat der Kunde einen Anspruch auf Nacherfüllung. avviarsi kann nach seiner Wahl den Mangel beseitigen oder den Businessplan neu erstellen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde den Mangel selbst beseitigen und die Vergütung mindern.

6.4. Sofern der Kunde bereits vor Fertigstellung des Businessplans Mängel erkennt, ist er verpflichtet, avviarsi auf diese hinzuweisen. Zeigt sich nach der Abnahme ein Mangel, so ist avviarsi nur dann zur Nacherfüllung verpflichtet, wenn die Ursachen für den Mangel bereits bei der Abnahme vorhanden waren und nicht erst später, insbesondere durch vom Kunden selbst vorgenommene Änderungen, entstanden sind.

6.5. Macht der Kunde einen Mangel geltend und stellt sich nach einer Fehlersuche heraus, dass kein Mangel vorliegt oder nicht von avviarsi verursacht worden ist, so ist der Kunde verpflichtet, die für die Fehlersuche aufgewendete Zeit von avviarsi mit dem allgemeinen Stundensatz in Höhe von 249,- Euro zzgl. USt. zu vergüten.

6.6. Mängelrechte des Kunden verjähren in zwölf (12) Monaten. Die Verjährung beginnt mit der Abnahme.

 

§7 Vergütung

7.1. Die Zahlungsmodalitäten werden individuell bei Vertragsabschluss vereinbart.

7.2. Nicht geschuldete Änderungen werden mit dem allgemeinen Stundensatz von avviarsi in Höhe von 249,- Euro USt. berechnet. Die Vergütung ist innerhalb von sieben Werktagen nach Zugang einer Rechnung zur Zahlung fällig.

7.3. Bei Zahlungsverzug schuldet der Kunde Verzugszinsen in Höhe von 9 % über dem Basiszinssatz der EZB sowie eine Pauschale in Höhe von 40, – Euro gem. § 288 Abs. 5 BGB. avviarsi kann aus einem anderen Rechtsgrund höhere Zinsen verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen.

7.4. Wird ein von avviarsi erstellter Businessplan von einer Bank aufgrund seiner strukturellen Aufbereitung abgelehnt, hat der Kunde unter den nachfolgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf die Erstattung seiner Vergütung (nachfolgend „Geld-zurück-Garantie“ oder „GZG“ genannt).

7.4.1. avviarsi weist ausdrücklich darauf hin, dass mit der GZG keine Garantie für die Vergabe eines Bankkredits ausgesprochen wird. Ob ein Bankkredit gewährt wird, ist von diversen Faktoren abhängig und obliegt der Bank/KFW. Die GZG bezieht sich ausschließlich auf die strukturelle Aufbereitung des Businessplans.

7.4.2. Die Geld-zurück-Garantie gilt nur bei Anträgen auf Bankkredite. Geltend kann die Geld-zurück-Garantie nur dann gemacht werden, wenn der Kunde durch schriftliche Stellungnahmen der jeweiligen Banken nachweisen kann, dass sein Antrag auf einen Bankkredit durch mindestens drei Haus- oder Filialbanken (nicht jedoch die KfW selbst, falls zutreffend) aufgrund der strukturellen Aufbereitung des Businessplans abgelehnt wurde.

7.4.3. avviarsi muss durch mindestens drei Korrekturschleifen nach erster Ablehnung der jeweiligen Bank jedoch die Möglichkeit gegeben werden, den Businessplan auf Basis von spezifischen Änderungsvorgaben (schriftlich und nachweislich von der ablehnenden Bank kommend) zu korrigieren. Anpassungswünsche seitens der Bank, welche nicht auf die strukturelle Aufbereitung zurückzuführen sind und/oder aufgrund einer oder mehrere der nachfolgend aufgeführten Punkte gefordert werden, sind von den kostenlosen Korrekturschleifen im Rahmen der GZG ausgeschlossen und werden als Zusatzaufwände gewertet.

7.4.4 Die Geld-Zurück-Garantie entfällt des Weiteren, wenn

→ der Grund für die Ablehnung der Bank nicht der Businessplan ist

→ nur eine Teilerstellung erfolgte (bspw. nur die Finanzplanung)

→ der Auftraggeber eine abweichende Aufbereitung und/oder Struktur verlangt hat, als vom Auftragnehmer vorgeschlagen

→ der Grund für die Ablehnung der Bank Inhalte sind, die der Auftraggeber ausdrücklich und/oder gegen den Rat des Auftragnehmers im Businessplan stehen haben wollte

→ der Grund für die Ablehnung der Bank Inhalte sind, die der Auftraggeber freigegeben hat

→ der Grund für die Ablehnung der Bank fehlende Inhalte sind, die dem Auftragnehmer nicht mitgeteilt wurden

→ der Grund für die Ablehnung der Bank fehlerhafte Inhalte sind, die dem Auftragnehmer so jedoch mitgeteilt wurden

→ eine nicht durch den Auftragnehmer finalisierte Businessplan-Version eingereicht wurde

→ der Businessplan in abgeänderter Version bei der Bank eingereicht wurde

→ der Businessplan nicht vom Auftraggeber selbst bei der Bank eingereicht und/oder vorgestellt wurde

→ die Beauftragung im Rahmen der „BAFA-Förderung“ stattfand

→ der Auftraggeber sich bereits vor der ordentlichen Bewirkung der GZG nicht an die getroffene Zahlungsvereinbarung hält

→ der Grund für die Ablehnung der Bank fehlende Marktdaten sind, die nicht bestehen/bestanden

→ der Grund für die Ablehnung der Bank fehlende Marktdaten sind, die nicht in deutscher Sprache und/oder nicht unentgeltlich zugänglich sind/waren

→ der Businessplan nicht in Deutschland eingereicht wurde

→ der Businessplan für ein Unternehmen erstellt wurde, welches nicht in Deutschland ansässig ist oder gegründet werden soll

→ der Businessplan für ein Vorhaben erstellt wurde, dessen Zielmarkt nicht (ausschließlich) Deutschland ist

7.5. Sollte der Auftraggeber die GZG kostenpflichtig erworben haben, ist dieser Betrag von einer eventuellen Kostenerstattung ausgeschlossen

7.6. Der Anspruch auf die Geld-zurück-Garantie verfällt drei Wochen nachdem der Kunde die finale Version des Businessplans erhalten hat.

 

§8 Widerrufsbelehrung für nicht-gewerbliche Auftraggeber

8.1. Nicht-gewerbliche Auftraggeber haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen die Beauftragung zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag der Angebotsannahme. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Auftraggeber den Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung – z.B. per Email – über seinen Entschluss, die Beauftragung zu widerrufen, informieren.

8.2. Wenn der Auftraggeber die Beauftragung widerruft, werden seine Zahlungen an den Auftragnehmer unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf der Beauftragung beim Auftragnehmer eingegangen ist, vom Auftraggeber erstattet.

8.3. Insofern die Arbeit des Auftragnehmers während der Widerrufsfrist begonnen hat, hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil, der bis zu dem Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Arbeit im Vergleich zum Gesamtumfang der vorgesehenen Beauftragung entspricht.

8.4. Mit Beauftragung der avviarsi GmbH gibt der Auftraggeber ausdrücklich seine Zustimmung dazu, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist den Auftraggeber tätig wird. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Auftragnehmer erlischt.

 

§9 Nutzungsrechte

9.1. avviarsi räumt dem Kunden die zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungs- und Verwertungsrechte an den erstellen Businessplänen ein.

9.2. Die Einräumung von Nutzungsrechten steht unter der Bedingung der vollständigen Zahlung der geschuldeten Vergütung. Eine Nutzung des Businessplans ist dem Kunden vor der vollständigen Zahlung nicht gestattet.

9.3. Die von avviarsi verwendeten Unterlagen (Bildmaterial, Studien etc.) für die Erstellung von Businessplänen dienen ausschließlich zur Nutzung für interne Zwecke des Kunden und dürfen nicht veröffentlicht oder weitergegeben werden. Für eine hierdurch entstehende Rechteverletzung Dritter haftet der Kunde. Ausgenommen ist die vertrauliche Vorlage von Businessplänen bei Kapitalgebern.

9.4. avviarsi ist berechtigt, den Kunden in seiner Werbung und Kommunikation als Referenz zu nennen. Das Nennungsrecht umfasst auch die Verwendung des Unternehmenslogos des Kunden. avviarsi hat ein Recht zur Namensnennung im Zusammenhang mit der Verwendung des erstellten Businessplans.

 

§10 Geheimhaltung

10.1. Die durch die Zusammenarbeit erlangten Informationen sind für sowohl Auftragnehmer als auch Auftraggeber streng vertraulich und dürfen nicht weitergeleitet werden. Zum Schutz dieser Informationen vereinbaren die Parteien, Dritten gegenüber strengstes Stillschweigen zu wahren über alle im Rahmen der Zusammenarbeit anvertrauten oder sonst bekanntgewordenen geschäftlichen, betrieblichen oder technischen Informationen sowie Vorgänge und solche Informationen nicht geschäftlich zu verwerten.

 

§11 Änderung der AGBs

11.1. avviarsi ist berechtigt, diese AGB zu ändern sowie an gesetzliche Vorgaben und Änderungen anzupassen. Eine Benachrichtigung des Kunden hierüber erfolgt durch die Einstellung der aktualisierten AGB auf der Website avviarsi-consult.de/agb/

 

§12 Haftung

12.1. avviarsi haftet bei fahrlässig verursachten Vermögensschäden nur im Rahmen des vorhersehbaren und typischen Schadens. Hat bei der Entstehung des Schadens ein Mitverschulden des Kunden mitgewirkt, so hängt die Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen, insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem Kunden oder von avviarsi verursacht worden ist.

12.2. Ein Mitverschulden liegt auch vor, wenn es der Kunde unterlassen hat, avviarsi auf die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen, die avviarsi weder kannte noch kennen musste, oder dass der Kunde es unterlassen hat, den Schaden abzuwenden oder zu mindern.

12.3. avviarsi ist berechtigt, Businesspläne mit einem Vermerk zu versehen, welcher die Haftung gegenüber Dritten ausschließt. In keinem Fall ist der Kunde berechtigt, Erklärungen im Namen von avviarsi gegenüber Dritten abzugeben.

 

§13 Schlussbestimmungen

13.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme des UN-Kaufrechts.

13.2. Gerichtsstand ist der Sitz von avviarsi, soweit der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

13.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.