AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Gegenstand

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen der avviarsi GmbH (nachfolgend “Auftragnehmer” genannt) gelten für alle auf der Website www.avviarsi-consult.de angebotenen Leistungen. Die beauftragende Partei bzw. die Partei, für die die Dienstleistung durchgeführt wird, wird nachfolgend “Auftraggeber” genannt.

 

§2 Lieferung

(1) Außer dem Workshop werden alle Dienstleistungen in digitaler Form angeliefert (als .pdf-Datei sowie ggf. als Word-Datei). Der Workshop findet persönlich / telefonisch / digital statt. Das aus dem Workshop resultierende Protokoll und/oder der ggf. entstehende Businessplan wird in digitaler Form (pdf-Datei) angeliefert.

(2) Sollte der Auftraggeber bereits vor Erstellung der finalen Version die offene Datei verlangen, verliert er den Anspruch Überarbeitung seitens des Auftragnehmers.

(3) Der Auftragnehmer ist für die strukturelle Auf- und Ausarbeitung der angebotenen Leistungen zuständig, welche er in einem selbst gewählten Layout bereitstellt.

(4) Einfache Anpassungswüsche der Struktur und/oder des Layouts sowie das Einbeziehen von Bildmaterial  des Auftraggebers können ggf. in Absprache berücksichtigt werden. Anspruch darauf besteht jedoch nicht.

(5) Bei Beauftragung eines kompletten Businessplans beinhaltet der erste Entwurf bzw. die erste Version nicht den Finanzplan.

(6) Die Unterlagen dienen ausschließlich zur Nutzung für interne Zwecke des Auftraggebers und dürfen nicht der Allgemeinheit zugängig gemacht oder anderweitig publiziert werden. Für eine hierdurch entstehende Rechteverletzung Dritter haftet der Auftraggeber.

 

§3 Liefertermine

(1) Beim Liefertermin wird unterschieden zwischen einem Workshop und den restlichen, schriftlichen bzw. digitalen Leistungen.

(2) Der Workshop ist ein persönlicher Termin (auch telefonisch oder digital) – somit findet die Lieferung zum Zeitpunkt des Termins statt. Wenn der Workshop in Kombination mit einer weiteren schriftlichen bzw. digitalen Leistung beauftragt wurde, gelten die folgenden Regelungen für das Zusatzprodukt

(3) Der Liefertermin des ersten Entwurfs aller schriftlichen bzw. digitalen Leistungen auf avviarsi-consult.de ist abhängig von der gewählten Leistung, vom Leistungsumfang, von den bereitgestellten Informationen sowie der Menge an im Internet zur Verfügung stehenden Informationen und individuell abzusprechen.

(4) Liefertermine sind unverbindlich, wenn nicht anders vereinbart.

(5) Wenn bei einer “Express-Erstellung” Rückfragen des Auftragnehmers nicht innerhalb von 24 Stunden durch den Auftraggeber beantwortet werden, verzögert sich der vereinbarte Liefertermin jeweils um einen Tag pro angebrochene 24 Stunden Verzögerung.

 

§4 Feedback

(1) Änderungs- und Korrekturwünsche jeglicher Art (nachfolgend “Feedback” genannt) haben in schriftlicher Form direkt in der dem Auftraggeber zuletzt zugesandten Datei zu erfolgen und müssen konkrete Änderungs- oder Textvorgaben enthalten.

(2) Der Auftraggeber hat nach Erhalt des ersten Entwurfs der auf der beauftragten Leistungen (mit Ausnahme vom Workshop) 10 Tage Zeit, sein Feedback einzureichen. Nach Einreichung des Feedbacks zum ersten Entwurf, beträgt die Frist die Beantwortung von weiterführenden Rückfragen des Auftragnehmers oder für weiteres Feedback auf überarbeitete Version seitens des Auftraggebers jeweils 5 Tage.

(3) Bei termingerechter Einreichung des Feedbacks durch den Auftraggeber kann der Auftraggeber insgesamt bis zu drei Mal Feedback geben.

(4) Für den Fall, dass nicht alle drei Feedbackschleifen benötigt werden, verfallen diese entweder nach Verlauf des genannten Zeitraums oder bei Erhalt der finalen Version.

(5) Hält sich der Auftraggeber nicht an die genannten Fristen, verfällt der Anspruch auf Feedback, gilt die dem Auftraggeber vorliegende Version als final, gilt die Zusammenarbeit als erfolgreich abgeschlossen und ist die Dienstleistung durch den Auftraggeber vollumfänglich zu vergüten.

(6) Sollte nach Erhalt der finalen Version die Verarbeitung von weiterem Feedback gewünscht sein, wird dies als neue Beauftragung / Zusatzaufwand gewertet und berechnet. Anspruch darauf besteht nicht (Ausnahmen: Mängelhaftung oder Geld-zurück-Garantie).

(7) Feedback, welches grundlegend und/oder stark vom ursprünglichen Briefing bzw. den ursprünglich vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen abweicht, wird als neue Beauftragung / Zusatzaufwand gewertet und berechnet.

(8) Insofern der Auftragnehmer Feedbackwünsche des Auftraggebers für nicht sinnvoll und/oder nicht zumutbar erachtet, hat der Auftragnehmer das Recht die Umsetzung der Feedbackwünsche (begründet) zu verweigern. Die Mängelhaftung / Geld-zurück-Garantie bleiben davon unberührt.

 

§5 Erfüllungsort

Der Erfüllungsort ist in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers, wenn nicht anders vereinbart.

 

§6 Zahlungsmodalitäten für auf der Website https://www.avviarsi-consult.de/ (einschließlich Unterseiten) angebotenen Leistungen

(1) Wenn nicht anders genannt, verstehen sich alle auf der Website https://www.avviarsi-consult.de/ (einschließlich Unterseiten) sowie in der Korrespondenz (physisch und digital) genannten Preise netto in Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Für den Fall, dass die „BAFA-Förderung“ in Anspruch genommen wird, ist der Rechnungsbetrag in voller Höhe vor, spätestens bei Beginn der Beratung zu entrichten.

(3) Im Falle einer direkten Beauftragung (ohne Inanspruchnahme der „BAFA-Förderung“) können sich Auftraggeber und Auftragnehmer auf individuelle Zahlungsmodalitäten einigen. Die Einigung hat schriftlich zu erfolgen.

(4) Insofern sich auf eine Teil- oder Ratenzahlung geeinigt wird, bei denen die (Teil-) Zahlungen per SEPA-Lastschrift eingezogen werden, gelten folgende Bestimmungen:

(4.1) Das Lastschriftmandat läuft über einen externen, vom Auftragnehmer zu bestimmenden Zahlungsanbieter.

(4.2) Sollte das Abbuchen einer oder mehrerer (Teil-) Zahlungen nicht möglich sein, wird mit sofortiger Wirkung der gesamte/restliche/offene Rechnungsbetrag fällig. Der Auftraggeber verpflichtet sich diesen innerhalb von 10 Tagen nach Misserfolg der Lastschrift auf das Bankkonto des Auftraggebers zu überweisen.

(4.3) Sollte eine oder mehrerer (Teil-) Zahlungen seitens des Auftraggebers widerrufen werden (während oder nach Abschluss der Zusammenarbeit), wird mit sofortiger Wirkung der gesamte/restliche/offene Rechnungsbetrag fällig. Der Auftraggeber verpflichtet sich diesen innerhalb von 10 Tagen nach Widerruf auf das Bankkonto des Auftraggebers zu überweisen.

(4.4) Sollte der Auftraggeber das Lastschriftmandat vor Durchführung der letzten (Teil-) Zahlungen kündigen, wird mit sofortiger Wirkung der gesamte/restliche/offene Rechnungsbetrag fällig. Der Auftraggeber verpflichtet sich diesen innerhalb von 10 Tagen nach Kündigung des Lastschriftmandats auf das Bankkonto des Auftraggebers zu überweisen.

(4.5) Sollten mehrere der unter Punkt 4.2 bis 4.4 beschriebenen Fälle eintreten, gilt das Zahlungsziel ab dem Zeitpunkt, an dem der erste Fall eingetreten ist.

(5) Mehr- oder Zusatzaufwände werden mit 249,00 Euro netto pro angefangene Stunde berechnet.

(6) Sollte zum Zeitpunkt des Nichtnachkommens der Zahlungsvereinbarung und (falls zutreffend) nach der genannten Nachzahlfrist nur ein Teil des Auftrags erfüllt worden sein, ist der Auftragnehmer dazu berechtigt, die Fortsetzung des Auftrags zu verweigern und die Beauftragung zu beenden. Der Auftraggeber bleibt dem Auftragnehmer die (Teil-) Zahlung für bereits geleistete Arbeit schuldig.

 

§7 Zusatzaufwand / Zusatzaufträge / Sonstige Aufträge

(1) Die Vergütung (ohne Inanspruchnahme der „BAFA-Förderung“) kann in zwei Teilzahlungen (50% als Anzahlung und 50% bei Erhalt des ersten Entwurfs (Umfang zu bestimmen), in monatlichen Raten gezahlt werden (nach Vereinbarung) oder nach Vereinbarung stattfinden.

(2) Änderungs- und Korrekturwünsche jeglicher Art (nachfolgend “Feedback” genannt) haben in schriftlicher Form zu erfolgen.

(3) Der Auftraggeber hat nach Erhalt eines Updates oder des ersten Entwurfs seitens des Auftragnehmers 10 Tage Zeit sein Feedback einzureichen. Nach Erhalt jedes Updates / jeder überarbeiteten Version seitens des Auftragnehmers beträgt die Frist für weiteres Feedback seitens des Auftraggebers jeweils 5 Tage nach Erhalt eines Updates oder einer angepassten Version.

(4) Bei termingerechter Einreichung des Feedbacks durch den Auftraggeber kann der Auftraggeber insgesamt bis zu drei Mal Feedback geben (Art des Feedbacks siehe Paragraph “Feedback”).

(5) Hält sich der Auftraggeber nicht an die genannten Fristen, verfällt der Anspruch auf Feedback, gilt die dem Auftraggeber vorliegende Version als final, gilt die Zusammenarbeit als erfolgreich abgeschlossen und ist die Dienstleistung durch den Auftraggeber vollumfänglich zu vergüten.

(6) Für den Fall, dass nicht alle drei Feedbackschleifen benötigt werden, verfallen diese entweder nach Verlauf des genannten Zeitraumes oder bei Erhalt der finalen Version

(7) Sollte nach Erhalt der finalen Version die Verarbeitung von weiterem Feedback gewünscht sein, wird dies als neue Beauftragung / Zusatzaufwand gewertet und berechnet.

(8) Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Verarbeitung von Feedback nach Erhalt der finalen Version.

(9) Feedback, welches grundlegend und/oder stark vom ursprünglichen Briefing bzw. den ursprünglich vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen abweicht, wird als neue Beauftragung / Zusatzaufwand gewertet und berechnet.

 

§8 Geld-zurück-Garantie

(1) Die Geld-zurück-Garantie gilt nur bei Anträgen auf Bankkredite.

(2) Geltend kann die Geld-zurück-Garantie nur dann gemacht werden, wenn der Auftraggeber nachweisen kann (schriftliche Stellungnahme der ablehnenden Bank), dass sein Antrag auf ein Bankdarlehen durch mindestens drei Haus- oder Filialbank (nicht jedoch die KfW selbst, falls zutreffend) aufgrund der strukturellen Aufbereitung des Businessplans abgewiesen wurde. Dem Auftragnehmer muss durch mindestens drei Korrekturschleifen nach erster Ablehnung der jeweiligen Bank jedoch die Möglichkeit gegeben werden, den Businessplan, auf Basis von spezifischen Änderungsvorgaben (schriftlich und nachweislich von der ablehnenden Bank kommend), zu korrigieren. Anpassungswünsche seitens der Bank, welche nicht auf die strukturelle Aufbereitung zurückzuführen sind und/oder aufgrund von spezifischen Anforderungen des Auftraggebers im Businessplan integriert wurden, sind von den Korrekturschleifen ausgeschlossen und werden als Zusatzaufwände gewertet.

(3) Die Geld-zurück-Garantie bezieht sich lediglich auf die Leistung der kompletten Businessplan-Erstellung. Bei einer Teilerstellung, wie beispielsweise dem Finanzplan, entfällt die Garantie.

(4) Die Geld-Zurück-Garantie entfällt des Weiteren, wenn

– der Grund für die Ablehnung der Bank nicht der Businessplan ist

– der Auftraggeber sich eine spezifische strukturelle Aufbereitung gewünscht hat und/oder vorgegeben hat

– der Grund für die Ablehnung der Bank Inhalte sind, die der Auftraggeber ausdrücklich und/oder gegen den Rat des Auftragnehmers im Businessplan stehen haben wollte

– der Grund für die Ablehnung der Bank Inhalte sind, die der Auftraggeber freigegeben hat

– der Grund für die Ablehnung der Bank fehlende Inhalte sind, die dem Auftragnehmer nicht mitgeteilt wurden

– eine nicht durch den Auftragnehmer finalisierte Businessplan-Version eingereicht wurde

– Feedback seitens des Auftraggebers nicht rechtzeitig eingereicht und somit der Erstellungsprozess eingestellt wurde

– der Businessplan in abgeänderter Version bei der Bank eingereicht wurde

– der Businessplan nicht vom Gründer/Inhaber/Gesellschafter selbst bei der Bank eingereicht und/oder vorgestellt wurde

– die BAFA-Förderung beansprucht wurde

– der Auftraggeber sich bereits vor der ordentlichen Bewirkung der Geld-zurück-Garantie nicht an die vereinbarten Zahlungsmodalitäten hält

– der Grund für die Ablehnung der Bank fehlende Marktdaten sind, die nicht bestehen und/oder nicht zugänglich sind

– der Businessplan nicht in Deutschland eingereicht wurde

– für ein Unternehmen erstellt wurde, welches nicht in Deutschland ansässig ist

– für ein Vorhaben erstellt wurde, dessen Zielmarkt nicht (ausschließlich) Deutschland ist

(5) Der Anspruch auf die Geld-zurück-Garantie verfällt 3 Wochen nachdem der Auftraggeber die finale Version des Businessplans erhalten hat

 

§9 Umfang der Leistungen

9.1. Businessplan
Der Businessplan dient als Leitfaden für die Gründung eines Unternehmens. Der Businessplan ist grob in die folgenden Teile gegliedert: Vorhabensbeschreibung, Unternehmensanalyse, Marktanalyse (für mehr Details siehe 9.4.), Marketing- und Vertriebsstrategie (für mehr Details siehe 9.2.) und Finanzplanung (für mehr Details siehe 9.3.). Der Umfang und die genauen Inhalte variieren je nach Produkt und/oder Dienstleistung, die der Auftraggeber im Businessplan beschreiben möchte.

9.2. Marketing- und Vertriebsstrategie
Der Marketingplan beinhaltet Maßnahmen, die der Auftraggeber für die Bekanntmachung seines Vorhabens und zum Vertrieb seiner Produkte benötigt. Der Umfang und die genauen Inhalte variieren je nach Produkt und/oder Dienstleistung, die der Auftraggeber beschreiben möchte.

9.3. Finanzplan
Im Finanzplan werden voraussichtliche Kosten, Ausgaben, Einnahmen, Umsätze sowie Gewinne und Verluste zusammengefasst. Die Planung beläuft sich auf 3 Jahre, gegen einen zu vereinbarenden Zusatzaufwand auf bis zu 5 Jahre erweiterbar. Der Umfang und die genauen Inhalte variieren je nach Produkt und/oder Dienstleistung, die der Auftraggeber beschreiben möchte. Insofern die Finanzplanung für ein nicht-deutsches Unternehmen oder Vorhaben erstellt wird, dient der Auftraggeber die jeweils gültigen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Regelungen bereitzustellen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich beim Finanzplan um eine Einschätzung und Gegenüberstellung der voraussichtlichen, zu erwartenden und zum Zeitpunkt der Erstellung bekannten und angenommenen Geldaus- und eingänge handelt, welche weder steuerlich noch rechtlich bindend sind. Eine Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit besteht nicht.

9.4. Marktanalyse & Wettbewerbsanalyse

Die Marktanalyse beschreibt den Zielmarkt des Auftraggebers. Der Umfang und die genauen Inhalte variieren je nach Produkt und/oder Dienstleistung, die der Auftraggeber beschreiben möchte. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Marktanalyse um eine Sekundärforschung für einen Markt bzw. eine Branche in einem Land handelt (Deutschland, wenn nicht anders vereinbart), beschränkt auf im Internet frei und unentgeltlich zur Verfügung stehende Quellen. Eine Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit besteht nicht.

9.5. Workshop

(1) Während eines Workshops können je nach Anforderung des Auftraggebers Ideen evaluiert, Strategieansätze ausgearbeitet und/oder Maßnahmen jeglicher Art besprochen sowie der zu erstellende Businessplan besprochen werden.

(2) Der Workshop findet in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers statt oder an einem vom Auftragnehmer gewählten Ort in Frankfurt am Main und Umgebung. Die Kosten für die gewählte Location trägt der Auftragnehmer. Beide Parteien tragen jeweils ihre eigenen Anfahrtskosten. Sollte der Auftraggeber einen anderen Veranstaltungsort wünschen, muss er für eventuell anfallende Mietkosten und die Fahrtkosten für den Auftragnehmer aufkommen.

(3) Die Dauer des Workshops beträgt maximal 6 Stunden pro Tag zzgl. einer Pause von insgesamt maximal 60 Minuten.

(4) Die Dauer, der Umfang und die genauen Inhalte des Workshops sind abhängig von den Zielen und Wünschen des Auftraggebers und in Abstimmung mit dem Auftragnehmer im Vorfeld zu klären.

 

§10 Mitarbeit und Pflichten des Auftraggebers

(1) Da der Auftragnehmer als externe Partei keine eigenen Kenntnisse über das Vorhaben/Projekt des Auftraggebers besitzt, muss der Auftraggeber die benötigten Informationen bereitstellen. Der Auftraggeber ist sich darüber im Klaren, dass fehlende, unvollständige oder nicht nachvollziehbare Informationen durch Annahmen und Einschätzungen des Auftragnehmers ersetzt und vom Auftraggeber überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden müssen. Es besteht bei den Einschätzungen und Annahmen des Auftragnehmers keine Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Unbedenklichkeit. Im Rahmen der oben beschriebenen “Feedback”-Möglichkeit kann der Auftraggeber die vom Auftragnehmer getroffenen Einschätzungen und Annahmen anpassen lassen.

 

§11 Widerrufsbelehrung für nicht-gewerbliche Auftraggeber

(1) Nicht-gewerbliche Auftraggeber haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen die Beauftragung zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag der Angebotsannahme. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Auftraggeber den Auftragnehmer mittels einer eindeutigen Erklärung – z.B. per Email – über seinen Entschluss, die Beauftragung zu widerrufen, informieren.

(2) Wenn der Auftraggeber die Beauftragung widerruft, werden seine Zahlungen an den Auftragnehmer unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf der Beauftragung beim Auftragnehmer eingegangen ist, vom Auftraggeber erstattet.

(3) Insofern die Arbeit des Auftragnehmers während der Widerrufsfrist begonnen hat, hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Arbeit im Vergleich zum Gesamtumfang der vorgesehenen Beauftragung entspricht.

(3.1) Bei der Beauftragung von einer kompletten Businessplanung ist die Gewichtung der einzelnen Bestandteil wie folgt:

– Geschäftsidee: 5%

– Unternehmensanalyse: 15%

– Marktanalyse: 30%

– SWOT-Analyse: 5%

– Marketing & Vertrieb: 20%

– Finanzplanung: 25%

 

(4) Mit Beauftragung der avviarsi GmbH gibt der Auftraggeber ausdrücklich seine Zustimmung dazu, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist den Auftraggeber tätig wird. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Auftragnehmer erlischt.

 

§12 Haftung / Erfolgsgarantie

(1) Die vom Auftragnehmer ausgesprochenen und/oder beschriebenen Handlungsempfehlungen, Maßnahmen, Strategien, „ToDos“ usw. (nachfolgend „Maßnahmen“ genannt) sind nicht bindet und lediglich als eine unverbindliche Auflistung von Möglichkeiten zu verstehen, ohne Gewähr auf Erfolg, Vollständigkeit, Richtigkeit und/oder rechtlicher Unbedenklichkeit. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber nach bestem Wissen und Gewissen beraten, es besteht jedoch keine Garantie, dass sich die Maßnahmen wie geplant und/oder erfolgreich umsetzen lassen. Darüber hinaus können rechtliche Konsequenzen bei Umsetzung der Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Bei Umsetzung der angegebenen Maßnahmen handelt der Auftraggeber auf eigene Gefahr, der Auftragnehmer haftet nicht und kann nicht haftbar gemacht werden. Der Auftragnehmer empfiehlt dem Auftraggeber sich von einer dritten Partei rechtlich beraten zu lassen.

(2) Dieser Haftungsausschluss gilt nicht soweit dem Auftragnehmer Vorsatz und/oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann.

 

§13 Geheimhaltung

Die durch die Zusammenarbeit erlangten Informationen sind für sowohl Auftragnehmer als auch Auftraggeber streng vertraulich und dürfen nicht weitergeleitet werden. Zum Schutz dieser Informationen vereinbaren die Parteien, Dritten gegenüber strengstes Stillschweigen über alle im Rahmen der Zusammenarbeit anvertrauten oder sonst bekanntgewordenen geschäftlichen, betrieblichen oder technischen Informationen und Vorgänge zu wahren und solche Informationen nicht geschäftlich zu verwerten.

 

§14 Änderung der AGBs

Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB zu ändern und an gesetzliche Vorgaben und Änderungen anzupassen. Eine Benachrichtigung des Kunden hierüber erfolgt durch die Einstellung der aktualisierten AGB auf der Website www.avviarsi-consult.de (https://www.avviarsi-consult.de/agb/).

 

§15 Schlussbestimmungen/Salvatorische Klausel

(1) Mündliche Nebenabsprachen bestehen nicht.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

(3) Gerichtsstand ist Rüsselsheim am Main, Deutschland.

 

Mit Beauftragung der avviarsi GmbH bestätigt der Auftraggeber die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben.