Businessplan Frankfurt – so klappt die Gründung in Frankfurt am Main

Sitz der Europäischen Zentralbank, Standort internationaler Konzerne, Schmelztiegel der Kulturen: Es gibt viele Begriffe, um Frankfurt am Main zu beschreiben. Die Großunternehmen vor Ort bieten den Einwohnerinnen und Einwohnern attraktive und gut bezahlte Arbeitsplätze. Seit vielen Jahren gehört die Stadt zu den Orten mit den höchsten Durchschnittseinkommen in Deutschland. Entsprechend stark ist die Kaufkraft der hessischen Bevölkerung. Ein Umstand, der jedes Jahr ambitionierte Gründerinnen und Gründer aus allen Teilen des Landes nach Frankfurt am Main zieht.

Als deutsches Wirtschafts- und Finanzzentrum bietet die Stadt Start-ups auch aus ökonomischer Sicht eine vorteilhafte Ausgangssituation. Eine Vielzahl an Kreditinstituten gesellt sich zu einer hohen Dichte an privaten Investoren. Ideale Bedingungen, um an potenzielle Fremdkapitalgeber heranzutreten. Um diese für das Geschäftskonzept zu begeistern, reicht eine angenehme Unterhaltung nicht aus. Für Geldgeber sind es vielmehr fundierte Daten und Fakten, die Vertrauen schaffen. Einen sinnvollen Rahmen für die Präsentation dieser Informationen bildet der Businessplan.

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Im Businessplan prüfen Sie Ihre Geschäftsidee auf Herz und Nieren

Sie als Gründerin beziehungsweise Gründer sind mit Ihrer Geschäftsidee bestens vertraut. Im Kopf haben Sie die Chancen und Risiken wiederholt gegeneinander abgewogen und schließlich festgestellt, dass Ihr Konzept gute Erfolgschancen auf dem Markt hat. Bei der Businessplanerstellung gilt es nun, diese Gedanken niederzuschreiben. Unter Hinzunahme von Zahlen aus seriösen Quellen (z. B. von der IHK oder dem Branchenverband) erlaubt dies eine objektive Betrachtung aller Einflussfaktoren. Sie selbst und externe Personen erhalten einen detaillierten Einblick in Ihr unternehmerisches Vorhaben.

Damit der Businessplan für Ihr Frankfurter Start-up seine Funktion als Analysedokument und Leitfaden erfüllen kann, ist strategisches Vorgehen unerlässlich. Unterteilen Sie das Projekt in mehrere Phasen, um den Überblick zu behalten. Anschließend formulieren Sie für jeden Zeitabschnitt bestimmte Schritte, die zu erledigen sind. Der Umfang und der notwendige Zeitrahmen für die Businessplanerstellung richtet sich nach der Komplexität Ihres Vorhabens. Einen allgemeingültigen Aufbau für die schriftliche Ausarbeitung gibt es somit nicht. Wichtig ist jedoch, dass er sowohl einen Textteil als auch einen Abschnitt mit Kennzahlen – einen sogenannten Finanzplan – enthält.

 

Die verschiedenen Phasen der Businessplanerstellung

1. Vorbereitung

Leitfragen:

  • Für wen wird der Businessplan erstellt?
  • Welche Informationen sind für den/die Adressaten relevant?
  • Welche Quellen eignen sich zur Erhebung notwendiger Daten?

 

In dieser Phase klären Sie zunächst, zu welchem Zweck der Businessplan erstellt werden soll. Erörtern Sie, welche Themen für den oder die Adressaten von besonderer Bedeutung ist. Dies erlaubt Ihnen, die inhaltlichen Schwerpunkte des Dokuments entsprechend zu gewichten. Für Banken und Investoren sind zum Beispiel die zu erwartenden Absatzzahlen sowie die Kosten interessant. Recherchieren Sie zuverlässige Quellen, um Ihren Businessplan mit realistischen Zahlen zu untermauern.

 

2. Aufbereitung

Leitfragen:

  • Wie soll die Gliederung aussehen?
  • In welcher Reihenfolge werden die Themenpunkte bearbeitet?
  • Werden weitere Daten benötigt?

 

Der zweite Schritt baut auf der Vorbereitungsphase auf. Gliedern Sie die Themen in unterschiedliche Abschnitte und setzen Sie diese in eine schlüssige Reihenfolge. In der Praxis hat sich der Finanzplan als Schlusspunkt des Businessplans etabliert. Den Anfang bildet eine ein- bis dreiseitige Zusammenfassung Ihrer Geschäftsidee. Möglicherweise ergibt sich während der Aufbereitung des Inhalts ein erneuter Rechercheaufwand. Greifen Sie auch in diesem Fall ausschließlich auf seriöse Datenquellen zurück.

 

3. Verfeinerung

Leitfragen:

  • Mit welchen visuellen Elementen kann der Text aufgelockert werden?
  • Animiert die Einleitung zum Weiterlesen?
  • Halten die Überschriften, was sie versprechen?

 

Der Businessplan für Ihr Frankfurter Start-up kann bis zu 40 Seiten (ohne Anhang) umfassen. Angesichts dieser Länge ist es wichtig, den Fließtext mit Tabellen, Listen, Grafiken oder Illustrationen aufzulockern. Setzen Sie diese Elemente ein, um lange Textblöcke optisch „aufzubrechen“ und/oder große Datenmengen kompakt zu visualisieren. Ob die Adressaten diese Feinheiten zu sehen bekommen, entscheidet die Einleitung Ihrer Ausarbeitung. Nur wenn diese das Interesse der Leser weckt, erhalten auch alle folgenden Kapitel ihre Aufmerksamkeit.

Stellen Sie zudem sicher, dass der Fließtext zum Thema des Abschnitts passt. Die unterschiedlichen Einflussfaktoren eines Unternehmens stehen im Wechselspiel zueinander. Entsprechend einfach ist es, inhaltlich abzuschweifen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich zu jedem Themenblock Notizen machen und diese als roten Faden zur Ausformulierung des Textes heranziehen.

 

4. Korrektur

Leitfragen:

  • Wurden alle Themen in angemessenem Umfang behandelt?
  • Weist der Fließtext eine einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung auf?
  • Sind die Kennzahlen im Finanzplan mathematisch korrekt?

 

In dieser letzten Phase steht die abschließende Prüfung Ihres Businessplans im Vordergrund. Betrachten Sie das Dokument aus dem Blickwinkel der Adressaten und stellen Sie sicher, dass der Plan keine Ungereimtheiten enthält. Er sollte nicht mehr Fragen aufwerfen als er beantwortet. Widmen Sie sich in einem weiteren Schritt der Korrektur von Rechtschreibung und Grammatik. Rechnen Sie alle Kennzahlen im Finanzplan erneut nach, um Flüchtigkeitsfehler auszuschließen. Unterstützung beim Korrekturlesen erhalten Sie von Businessplan-Experten oder der IHK Frankfurt am Main.

 

Die Bedeutung des Businessplans nach der Gründungsphase

Ihr Geschäft ist eingerichtet, die Finanzierung steht und der erste Verkauf gibt Anlass zur Freude – der schönste Moment für jede Gründerin und jeden Gründer. Werden Sie in dieser entscheidenden Aufbauphase nicht nachlässig. Ziehen Sie den Geschäftsplan regelmäßig zurate, um Ihr junges Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten. Der Abgleich der Planzahlen mit dem Status quo stellt eine zentrale Funktion des Businessplans dar. Dies ermöglicht Ihnen, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzulenken. Ein wichtiger Pfeiler im Fundament eines starken, anpassungsfähigen und dauerhaft profitablen Unternehmens.