Businessplan der IHK: So nutzen Sie die Hilfestellungen für Ihr Start-up

Das Geld ist knapp, die Zeit drängt und die To-do-Liste ist prall gefüllt – der Schritt in die Selbständigkeit ist kein leichtes Unterfangen. Angehende Gründerinnen und Gründer müssen eine Geschäftsidee finden und diese zu einem ausgereiften Konzept entwickeln. Hinzu kommt die Suche nach einem geeigneten Standort sowie die Zusammenstellung eines umfangreichen Zahlenwerks. Schließlich gilt es, all diese Informationen in einem schlüssigen Geschäftsplan zu bündeln. Was aufwendig klingt, wird mit professioneller Unterstützung zum Kinderspiel. Hilfe leistet unter anderem die Industrie- und Handelskammer (IHK). Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie dies erfolgreich für Ihre Gründung nutzen.

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Lohnt es sich, Hilfe für die Businessplanerstellung in Anspruch zu nehmen?

Die Ausarbeitung eines Geschäftsplans erfordert eine durchdachte Strategie und unternehmerisches Know-how. Für Personen ohne betriebswirtschaftlichen Hintergrund stellt dies eine enorme Herausforderung dar. Gleichzeitig ist der Businessplan eines der wichtigsten Dokumente bei der Gründung eines Unternehmens. Nur wenn er die richtigen Informationen in Text- und Zahlenform enthält, kann er seine Aufgabe als Orientierungshilfe und Finanzdokument für die Gründerperson erfüllen.

Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist für erstmalige Gründerinnen und Gründer somit sinnvoll. Die beste Anlaufstelle ist das Internet, denn dort gibt es zahlreiche Wissensportale für angehende Selbständige. Doch: Nicht jedes Angebot ist seriös. Viele Anbieter stellen die informativen Artikel, Muster und Tools nur gegen eine Gebühr zur Verfügung. Kostenlose Hilfe bietet hingegen die Gründerplattform, hinter der die KfW und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) stehen. Auf regionaler Ebene ist die IHK ein guter Ansprechpartner für Gründerthemen.

 

Businessplan mit der IHK erstellen – diese Informationen stehen für Sie bereit

Auf der Internetseite Ihrer zuständigen Industrie- und Handelskammer finden Sie Hintergründe, Wissenswertes und Anleitungen für die Erstellung Ihres Geschäftsplans. Im Gegensatz zur Gründerplattform der KfW und des BMWK veröffentlicht die örtliche IHK die Informationen im lokalen Kontext. Dies ist nicht unerheblich, denn die gesetzlichen Vorgaben für die Gründung unterscheiden sich in manchen Branchen von Bundesland zu Bundesland. Dies trifft auch auf regionale Förderprogramme zu, von denen Sie als Gründerperson profitieren.

 

Zudem bietet die IHK die folgenden Leistungen im Bereich Start-up:

  • Mustervorlagen für alle Teile des Businessplans
  • Wissensdatenbanken und Ratgeber rund um das Thema Gründung
  • Infoveranstaltungen und Coachings
  • Gründungswerkstatt mit Online-Mentoring
  • Beratungen durch interne und externe Gründungsprofis

Alle Serviceleistungen der IHK im Bereich Businessplanerstellung sind kostenfrei. Auf den zahlreichen gratis Events können Sie sich zudem virtuell oder vor Ort mit erfolgreichen Gründerinnen und Gründern sowie Brancheninsidern austauschen.

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Der Weg in die Selbständigkeit gemäß IHK

Durch die Nutzung des IHK-Gründerportals profitieren Sie von einem entscheidenden Vorteil: Die Informationen und Businessplan-Muster sind praxiserprobt. Dies gilt auch für den Leitfaden des Verbands, der Ihnen die Ausarbeitung Ihres Plans erleichtert.

1. Vorbereitung

In dieser ersten Phase widmen Sie sich der Ideenfindung sowie der Recherche. Sie entwickeln Ihr Geschäftskonzept und holen Daten und Vergleichswerte ein. Im Anschluss stellen Sie diese übersichtlich zusammen, um sie für die spätere Ausarbeitung des Textteils wieder parat zu haben. Achten Sie darauf, ausschließlich verlässliche Zahlen aus seriösen Quellen zu verwenden.

Leitfragen:

  1. Welche Idee möchten Sie umsetzen?
  2. Wie soll Ihr Unternehmen aufgebaut sein?
  3. Welche Daten benötigen Sie für die Businessplanerstellung?

2. Ausformulierung

Dieser Zwischenschritt fokussiert sich auf die Ausarbeitung des schriftlichen Teils. Unter Verwendung der erhobenen Daten erstellen Sie eine Gliederung für Ihren Plan und füllen die einzelnen Themenpunkte mit Inhalt. Wenden Sie einen sachlichen Schreibstil an, ohne zu hölzern zu klingen.

3. Kennzahlenberechnung

Sofern Sie Fremdkapital für Ihre Gründung benötigen, ist die Ermittlung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen essenziell. Sie verdeutlichen Ihren Geldgebern, ob Ihr Geschäftskonzept wirtschaftlich tragbar ist. Dies ist auch für Sie selbst eine wichtige Information. Stellen Sie in Ihrem eigenen Interesse sicher, dass dieser finanzielle Teil Ihres Businessplans frei von Rechenfehlern und „Verschönerungen“ ist.

Bei der Neugründung eines Unternehmens ist es oft schwer, den wirtschaftlichen Verlauf realitätsgetreu zu prognostizieren. Achten Sie dennoch auf Authentizität und planen Sie nicht zu optimistisch. Letzteres erweckt schnell den Eindruck, dass Sie zu naiv an die Gründung gehen.

Leitfragen:

  • Welcher Verkaufspreis und welche Absatzmenge ist realistisch?
  • Ab wann wird Ihr Unternehmen Gewinn erwirtschaften?
  • Zu welchem Zeitpunkt können Ihre Geldgeber mit einem Rückfluss ihrer Investition rechnen?
  • Wie viel Kapital wird benötigt und wie viel davon stammt von Ihnen?
  • Welchen Gewinn müssen Sie erzielen, um von Ihrem Start-up leben zu können?

4. Businessplanerstellung

Sie haben alle relevanten Daten und Informationen zusammengetragen. Nun gilt es, den Textteil und den Zahlenteil Ihres Geschäftsplans zusammenzuführen. Schreiben Sie kurze, leicht verständliche Sätze und untermauern Sie jede Aussage mit Fakten. Verweisen Sie hierzu bei Bedarf auf den Finanzplan am Ende des Dokuments.

5. Zusammenfassen

Wenn Sie sich bei Ihrem Businessplan an der IHK orientieren möchten, steht im fünften Teil die Erstellung der Einleitung an. Ziel ist, den gesamten Plan auf ein bis drei Seiten schlüssig wiederzugeben. Die Beschäftigten in den Förderinstituten und Banken erhalten jeden Tag dutzende Geschäftspläne. Dasselbe gilt für private Investoren. Umso wichtiger, dass Sie deren Aufmerksamkeit bereits mit den ersten Zeilen gewinnen. Heben Sie die wesentlichen Punkte hervor, indem Sie jeden Abschnitt kurz anreißen.

6. Gestaltung

Als offizielles Dokument spielt auch die äußerliche Erscheinung Ihres Businessplans eine Rolle bei der Bewertung Ihres Vorhabens. Entwerfen Sie ein ansprechendes Deckblatt, wählen Sie eine gut leserliche Schriftart und lockern Sie lange Textabschnitte mit visuellen Elementen auf.

7. Kontrolle

In diesem abschließenden Schritt gehen Sie den gesamten Plan noch einmal durch. Viele Gründerpersonen haben einen verklärten Blick, wenn es um Ihr eigenes Konzept geht. Lassen Sie das Schriftstück von Familienmitgliedern, Freunden oder – besser noch – freiwilligen Gründer-Coaches gegenlesen.

 

Die IHK als Stütze im Gründungsprozess

Wer sich mit der eigenen Idee selbständig machen möchte, sollte kostenlose Hilfsangebote von zuverlässigen Stellen in Anspruch nehmen. Dazu gehören unter anderem die regionalen Gründerportale der IHK. Dort trägt der Verband informative Ratgeber, Praxisbeispiele und herunterladbare Muster zusammen, um Gründerinnen und Gründern die ersten Schritte zu erleichtern. Zudem umfasst das Angebot virtuelle und stationäre Veranstaltungen sowie den engen Austausch mit erfahrenen Gründerpersonen. Die Anleitung zur Erstellung des Businessplans rundet das kostenlose Leistungsangebot der IHK ab. Dies macht die Plattform zu einem Muss für alle, die gut vorbereitet in die Selbständigkeit starten möchten.

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