Eine Übergabe-Welle rollt durch Deutschland.
Der demografische Wandel trifft die Unternehmer-Generation mit voller Wucht. Laut der aktuellen Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) stehen zwischen 2026 und 2030 deutschlandweit etwa 186.000 Familienunternehmen zur Übergabe an.
Für Übergeber heißt das: Wer früh plant, hat die Wahl. Wer zu spät anfängt, riskiert einen Notverkauf unter Wert oder die Schließung eines profitablen Betriebs – besonders weil sich laut IfM die Ertragslage vieler Unternehmen verschlechtert hat und Übernahmen damit weniger attraktiv werden.
Für Nachfolger heißt das: Es war selten so viel Auswahl auf dem Markt. Aber die Spreu vom Weizen zu trennen, ist ohne strukturierte Bewertung kaum möglich.