Businessplan Berlin – Durchstarten in der Hauptstadt

Kaum eine andere deutsche Stadt verzeichnet einen ähnlich hohen Zulauf an Gründerinnen und Gründern wie Berlin. In Wirtschaftskreisen wird sie nicht selten mit dem berühmten Silicon Valley in Kalifornien gleichgesetzt. Eine Entwicklung, die auf den besonderen Charakteristika der Hauptstadt basiert: Weltoffenheit, Mut zu Neuem und Flexibilität. Das lebhafte Flair Berlins bildet den perfekten Nährboden für kreative Start-ups jeder Branche. Doch auch in dieser unkonventionellen Stadt geht es nicht ganz ohne Bürokratie. Somit gilt für Gründerinnen und Gründer in Berlin: ein fundierter Businessplan ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Der Businessplan beinhaltet die DNA des Unternehmens

Die Anzahl an Start-ups ist in Berlin höher als in anderen Teilen Deutschlands. Neben dem IT-Sektor verzeichnen vor allem die Food- und Lifestyle-Branche einen deutlichen Anstieg im Bereich der Neugründungen. Um aus diesem Konkurrenzkampf siegreich hervorzugehen ist es wichtig, jeden Schritt der Unternehmensgründung gewissenhaft zu planen. Welche Dienstleistungen oder Produkte sollen angeboten werden? Wie viele Mitbewerber gibt es auf dem Markt? Fragen, die im Businessplan systematisch beantwortet werden.

Eine fest vorgeschriebene Struktur eines Businessplans für Berliner Start-ups gibt es nicht. Im Wesentlichen besteht das Dokument aus einem Textteil und einem Zahlenteil. Letzterer setzt eine gründliche Recherche voraus, die vor der schriftlichen Ausarbeitung erfolgen sollte. Da die erhobenen Daten zur Berechnung von Kennzahlen verwendet werden, müssen sie realistisch und fundiert sein. Nur so können sie die finanzielle Struktur und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens detailliert darstellen.

 

Businesspläne setzen sich aus diesen Hauptelementen zusammen:

  • Zusammenfassung des Unternehmenskonzepts
  • Vorstellung des Produkts beziehungsweise der Dienstleistung
  • Portrait des Gründers oder des Gründungsteams
  • Analyse der Marktsituation
  • Identifizierung der Konkurrenz
  • Berechnung von Kennzahlen (z. B. Deckungsbeitrag, Return-on-Investment)

 

Was aufwändig klingt, ist für langfristigen Unternehmenserfolg unverzichtbar. Ein Businessplan hilft, auf dem hart umkämpften Pflaster Berlins dauerhaft Fuß zu fassen. Als Leitfaden dient er der Orientierung, bei Verhandlungen mit Kreditinstituten und Investoren fungiert er als wichtiges Finanzdokument.

 

Die fünf goldenen Regeln der Businessplanerstellung

Wenn Sie mit Ihrer Geschäftsidee in Berlin erfolgreich sein möchten, ist die richtige Herangehensweise von Bedeutung. Klären Sie zunächst, für welchen Leser das Dokument gedacht ist. Mögliche Adressaten sind Sie selbst, Ihre Bank, Investoren oder die Agentur für Arbeit. Legen Sie den inhaltlichen Schwerpunkt auf den Abschnitt des Businessplans, der für die jeweilige Person besonders relevant ist. Die folgenden fünf Regeln helfen Ihnen bei der Ausarbeitung.

 

1. Ausreichend Zeit einplanen

Ein guter und professioneller Businessplan erstreckt sich über 30 bis 40 Seiten (ohne Anhänge). Der genaue Umfang ist abhängig von der Größe Ihres Unternehmens und der Komplexität Ihrer Geschäftsidee. Nehmen Sie sich für die Erstellung des Dokuments ausreichend Zeit und berücksichtigen Sie auch die Recherchephase im Vorfeld. Hektik und Zeitdruck führen zu Flüchtigkeitsfehlern, die von Fremdkapitalgebern als Zeichen mangelnder Ernsthaftigkeit gewertet werden. Planen Sie für die Datenerhebung, das Schreiben und die abschließende Kontrolle Ihres Businessplans für Ihr Berliner Start-up mindestens sechs Wochen ein.

 

2. Angemessenen Schreibstil anwenden

In Berlin herrscht auch im unternehmerischen Alltag ein lockerer, vertrauter Umgangston. Für die Ausarbeitung Ihres Businessplans sollten Sie diese charmante Ausdrucksweise jedoch gegen einen sachlichen Ton eintauschen. Kreditinstitute und Investoren vergeben Ihr Kapital nach strengen Vorgaben, sodass Sie als Gründerin beziehungsweise Gründer reichlich Überzeugungsarbeit leisten müssen. Indem Sie einen adäquaten Schreibstil anwenden, unterstreichen Sie Ihre Seriosität. Sparen Sie sich die sympathische Berliner Lockerheit für das persönliche Gespräch auf.

 

3. Kennzahlen richtig berechnen

Break-Even-Point, Deckungsbeitrag, Rentabilität – es gibt viele Kennzahlen, die der finanzielle Abschnitt Ihres Businessplans enthalten sollte. Sie sind wichtige Indikatoren für potenzielle Geldgeber und zeigen Ihnen selbst mögliche Schwachstellen Ihres Finanzierungsplans auf. Diese Funktionen können sie allerdings nur erfüllen, wenn Sie auf gewissenhaft recherchierten Daten aus zuverlässigen Quellen basieren. Ebenso wichtig ist die richtige Berechnung. Die mathematische Korrektheit ist essenziell, um Ihr betriebswirtschaftliches Know-how gegenüber Banken und Investoren zu verdeutlichen.

 

4. Auf Vollständigkeit achten

Ein halbherzig verfasster Businessplan für Ihr Berliner Start-up ist weder für Sie noch für Ihre Geschäftspartner hilfreich. Führen Sie alle wesentlichen Aspekte Ihrer geplanten Unternehmung in angemessenem Maße aus. Im IT-Bereich wird Ihr Geschäftskonzept meist von Personen beurteilt, die über wenig bis gar keine Fachkenntnisse auf diesem Gebiet verfügen. Verzichten Sie auf komplizierte Fachbegriffe oder erklären Sie diese für die Leser. Auf Unklarheiten reagieren Geldgeber größtenteils nicht mit einer Rückfrage, sondern mit einer kommentarlosen Absage. Dies verhindern Sie, indem Sie von Beginn an auf die Vollständigkeit des Text- und des Zahlenteils achten.

 

5. Hilfe in Anspruch nehmen

Neugründerinnen und -gründer verlieren bei der Businessplanerstellung schnell die Orientierung. Ein weiteres Problem ist das Phänomen des Tunnelblicks, bei dem Fehler und Ungereimtheiten im Geschriebenen nicht mehr erkannt werden. Die Lösung ist einfach: Holen Sie sich externe Hilfe. Businessplanspezialisten und öffentliche Stellen – wie die IHK Berlin – gehen Ihren Businessplan gemeinsam mit Ihnen durch. Sie betrachten das Dokument als neutrale Person und unterbreiten Optimierungsvorschläge. Die schriftliche Ausarbeitung Ihres Geschäftskonzepts erhält einen abschließenden Feinschliff und ist nun bereit für den Versand an die Adressaten.