Businessplan Leipzig – mit dem Start-up auf Erfolgskurs

Kaum eine andere deutsche Stadt durchlebt momentan einen ähnlich beeindruckenden Umbruch wie Leipzig. Bis vor wenigen Jahren von vielen abgeschrieben, besetzt sie neuen Untersuchungen zufolge den ersten Platz auf der Liste der am schnellsten wachsenden Städte Deutschlands. Eine Entwicklung, die laut Einschätzungen von Experten erst am Anfang steht. In den kommenden 15 Jahren prognostizieren sie einen Bevölkerungszuwachs von rund 16 %. Damit liegt die sächsische Stadt noch vor den Metropolen Hamburg, München und Frankfurt.

In Anlehnung an die hohe Anzahl an Zuziehenden in den letzten Jahren trägt Leipzig den Spitznamen „Leuchtturm des Ostens“. In der Stadt herrschen Aufbruchstimmung und Tatendrang – ideale Standortbedingungen für die erfolgreiche Gründung eines Start-ups. Die Mieten für Ladenflächen, Büros und Lagerplätze sind noch niedrig, sodass momentan der optimale Zeitpunkt für die Realisierung der Geschäftsidee in Leipzig ist. Trotz aller Euphorie ist strukturiertes Vorgehen von entscheidender Bedeutung. Wer den Schritt in die aufstrebende Stadt wagen möchte, sollte sein Vorhaben zunächst in Form eines Businessplans niederschreiben.

>> Jetzt Businessplan erstellen lassen! <<

 

Tipps für die Erstellung des Businessplans in Leipzig

Eine gründliche Vorbereitung ist unerlässlich

Viele Gründerinnen und Gründer unterschätzen die Zeit, die das Schreiben eines fundierten Businessplans in Anspruch nimmt. In Wirklichkeit handelt es sich um einen mindestens sechswöchigen Prozess, der viel Sorgfalt und Engagement erfordert. Um Eigenwerbung geht es in dem Dokument nicht. Ziel ist vielmehr, die Geschäftsidee unter Berücksichtigung interner und externer Einflussfaktoren im Detail zu analysieren. Statt leeren Behauptungen zählen Zahlen und Fakten. Diese müssen im Vorfeld eingeholt werden.

 

Zu den Datenquellen für die Businessplanerstellung gehören:

  1. IHK Leipzig
  2. Fachzeitschriften
  3. Branchenverbände
  4. Statistiken
  5. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

 

Der Umfang und die Herkunft der Daten des Businessplans für Leipziger Start-ups richtet sich nach der Branche, in der es tätig sein wird. Zudem spielt die Art des Unternehmens eine Rolle. Während in der Gastronomie und im Einzelhandel eine Vielzahl an verlässlichen Daten zur Verfügung steht, sieht dies bei innovativen, neuartigen Geschäftsfeldern anders aus. In jedem Fall sollten die verwendeten Zahlen und Informationen seriös, ungeschönt und nachprüfbar sein.

 

Der Zweck des Businessplans für Ihr Start-up

Sofern Sie den Schritt in die Selbständigkeit zum ersten Mal wagen, betreten Sie im Rahmen der Businessplanerstellung Neuland. Wichtig zu wissen ist, dass das Dokument sowohl Ihnen selbst als auch externen Adressaten einen wichtigen Einblick in Ihr Start-up gewährt. Letztere sind zum Beispiel Kreditinstitute, private Investoren oder die Agentur für Arbeit. Für sie stellt der Businessplan eine Entscheidungshilfe bei der Auszahlung von Darlehen, Krediten und Fördermitteln dar. Ihnen als Gründerin beziehungsweise Gründer dient er als Orientierung im strategischen, taktischen und operativen Geschäft.

Damit der Businessplan seine Funktion als Finanzierungsunterlage und Leitfaden erfüllen kann, muss er alle relevanten Themenpunkte behandeln. Hierzu zählen zum Einen alle Faktoren, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben. Gleichzeitig gilt es, die Besonderheit – das sogenannte Alleinstellungsmerkmal – Ihrer Geschäftsidee herauszustellen. Kurz gesagt: Ein guter Businessplan führt die Stärken Ihres Start-ups auf und setzt diese in Relation zu den Chancen und Herausforderungen auf dem Markt. Ergänzt durch einen umfangreichen Finanzplan erlaubt dies eine realistische Einschätzung der Machbarkeit Ihres Vorhabens.

 

Diese Inhalte gehören in einen Businessplan für Leipziger Neugründungen

Die klassische Gliederung des Dokuments unterteilt sich in mehrere Abschnitte, die jeweils einem Themenschwerpunkt gewidmet sind. In welcher Reihenfolge Sie diese abarbeiten, ist Ihnen überlassen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Gliederung für die Leser schlüssig ist. Beginnen Sie mit einem Überblick über Ihr Geschäftskonzept und konkretisieren Sie dieses in den folgenden Kapiteln.

 

Ein Beispiel für eine Gliederung:

  1. Geschäftsidee
  2. Zielgruppe
  3. Markt und Wettbewerb
  4. Persönliche Vorstellung
  5. Finanzplan

 

Der Finanzplan bildet sowohl den Abschluss als auch das Herzstück Ihres Businessplans. Je verständlicher Sie die Informationen in den vorangehenden Abschnitten formulieren, desto klarer erscheinen den Adressaten die von Ihnen berechneten Kennzahlen im letzten Teil. Sie sehen: Alle Themenpunkte stehen miteinander in Verbindung und müssen somit aufeinander abgestimmt sein.

 

Drei goldene Regeln, die Sie bei der Businessplanerstellung beachten sollten

  1. Behalten Sie den Überblick

Verfassen Sie zuerst die Gliederung Ihres Businessplans. Diese fungiert als Gerüst, an dem Sie sich im Verlauf der weiteren Bearbeitung entlang hangeln können. Überlegen Sie sich vor der Datenerhebung, welche Zahlen tatsächlich relevant sind. Betrachten Sie Ihre schriftliche Ausarbeitung hierzu aus den Augen der Adressaten. Wichtig ist, die Balance zwischen unnötigem Füllmaterial und bedeutsamen Informationen zu finden. Ihr Businessplan sollte eine Anzahl von 30 bis 40 Seiten nicht überschreiten.

 

  1. Nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor

Ihr fertiger Businessplan ist nicht in Stein gemeißelt. In der Vorgründerphase sind Schwankungen in Bezug auf interne und externe Einflussfaktoren keine Seltenheit. Dasselbe gilt für die ersten drei bis fünf Jahre nach der Gründung. Übernehmen Sie diese Veränderungen in Ihr Dokument, um dessen Aussagekraft zu bewahren. Dies ist auch von Bedeutung, wenn sich ein Jahr nach der Eröffnung Ihres Geschäfts ein zusätzlicher Kapitalbedarf ergibt. Kreditinstitute und Investoren interessieren sich in diesen Fällen nicht für den vor der Gründung erstellten Plan, sondern für die tatsächlichen Geschäftszahlen des ersten Jahres.

 

  1. Hinterlassen Sie einen positiven Eindruck

Nicht immer haben Sie die Gelegenheit, Ihren Businessplan persönlich vorzustellen. Dies ist zum Beispiel bei Banken der Fall, wenn die eigentliche Kreditentscheidung „hinter den Kulissen“ fällt. Die Adressaten können demnach nur das beurteilen, was sie im Businessplan lesen. Den Aspekten Grammatik, Rechtschreibung und betriebswirtschaftliche Grundlagen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Schreiben Sie sachlich statt emotional und achten Sie auf die mathematische Korrektheit der von Ihnen berechneten Kennzahlen. Sobald Ihr Businessplan fertig ist, sollten Sie diesen von einer externen, fachkundigen Person Korrektur lesen lassen.